Antike Realität mobil erleben (ARmob)

Eine Zeitreise der etwas anderen Art

Projektträger für die drei luxemburgischen LAGs:
LAG Miselerland

Projektträger für die sechs deutschen LAGs:
Universität Trier
Fachbereich Klassische Archäologie
Prof. Dr. Torsten Mattern

Projektumsetzung:
Universität Trier, Fachbereich Klassische Archäologie

LEADER-Projektpartner in Luxemburg:

  • LAG Miselerland
  • LAG Regioun MĂ«llerdall
  • LAG LĂ«tzebuerg West

LEADER-Projektpartner in Deutschland:

  • LAG Bitburg-PrĂĽm
  • LAG Erbeskopf
  • LAG HunsrĂĽck
  • LAG Mosel
  • LAG Moselfranken
  • LAG Vulkaneifel

Projektlaufzeit: 1. Dezember 2016 – 30. November 2019

Gesamtbudget: 1.420.010.- EUR

Kostenanteil Luxemburg: 278.806.- EUR

Bei diesem Transnationalen LEADER - Projekt, an dem drei luxemburgische sowie sechs deutsche LAGs beteiligt sind, soll mittels eines touristisch - archäologischen Informationssystems das archäologische Erbe der Saar - Mosel - Eifel - Hunsrück -  und der Großregion erschlossen und sichtbar gemacht werden. Dabei wird auf eine neue Visualisierungstechnik, die “Augmented Reality”, gesetzt. 

2016-04-12 12.00.35Das Projekt besteht aus drei Hauptkomponenten:

  • einer kostenfreien Applikation fĂĽr digitale Endgeräte
  • einem Routenplaner
  • einer webbasierten Datenbank

So können sich Interessierte und Besucher nicht nur über das kulturhistorische Erbe in den verschiedenen Regionen informieren und zu den archäologischen Stätten der Kelten und Römer geleitet werden, sondern Sie können sich auch dreidimensionale Bilder der rekonstruierten archäologischen Denkmäler mittels ihres Smartphones oder Tablets in ihre Umgebung einblenden lassen. Außerdem sollen die klassischen Infotafeln vor Ort mit einem sogenannten QR-Code ausgestattet werden, so dass auch der „Überraschungsbesucher” bei Interesse die „App” herunterladen kann. Das Projekt ist dadurch sowohl für Touristen und Schulklassen als auch für Reiseunternehmer und Touristiker interessant.

Die Auswahl der darzustellenden Objekte erfolgt gemäß des „bottom - up” Prinzips durch Absprache mit den beteiligten Projektpartnern und den zuständigen Ministerien. Die Objektkategorien reichen hierbei von der einfachen Darstellungen bis hin zu weitgehend originalgetreuen Rekonstruktionen. Es sollen in den beiden Ländern insgesamt 105 Objekte sein, davon sind 24 in Luxemburg.

Von diesem Projekt profitiert nicht nur der Endnutzer, sondern auch die beteiligten Akteure. So kommt es dem Tourismusbereich zugute, es stärkt einerseits die touristische Attraktivität der Region, andererseits kann es als Instrument zur Abschätzung von Potentialen, zur Evaluation sowie zur Entwicklung von Zukunftsstrategien genutzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, weitere Informationen, z.B. zum Hotelgewerbe oder der Gastronomie, miteinzuspeisen.

Der innovative Charakter des „ARmob“ - Projektes beruht darauf, dass hier eine neu entwickelte Technik eingesetzt wird, um die antiken Denkmäler anhand von computergenerierter 3D - Grafik in der heutigen Umgebung sichtbar zu machen. Die Darstellung erfolgt dabei blickwinkel - und lageunabhängig, auch „Marker“ vor Ort erübrigen sich.

Durch die virtuellen Rekonstruktionen, müssen keine teuren baulichen Rekonstruktionen errichtet und aufwändig instand gehalten werden, es bedarf nur einer Infotafel mit QR - Code.